Wohnmobiltest

Wenn man etwas komfortabler Reisen möchte empfehle ich hier mal ganz unverblümt den Eura Mobil Integra Style 710 QB. Das Design im Interior ist dezent, aber hochwertig. Eine foliierte Aluschiene unter den Oberschränken und die gute Qualität der Einrichtung stellt Eura ein gutes Zeugnis für den Innenraum aus. Die Türen sitzen dank des eingelassenen Gummis sehr fest und klappern nicht. Der einzige Mangel im Innenraum ist wohl der fehlende Rand des Bettes, da hier die Matratze runterrutscht. Ein Geschickter Einsatz von Schubladen sorgt für viel Stauraum in der Küche. Durch das große Queensize Bett im Hinterraum und das Hubbett über der Fahrerkabine, hat das Reisemobil 4 wunderbar bequeme Schlafplätze. Das Basisfahrzeug des Eura Mobils ist ein Fiat Ducato 40 H mit einem 3,0 Liter 4-Zylinder Turbodiesel Motor. Dieser Motor leistet 157 PS und hat ein maximales Drehmoment von 400 Nm. Weiterhin verfügt das Fahrzeug über einen 90 l Kraftstofftank, 150 l Frischwassertank, 100 l Abwassertank, 10 l Boiler, 17 l Fäkalien und 2 x 11kg Gasvorrat. Weiterhin findet man einen 190 l großen Kühlschrank vor. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 4.000kg, wobei das Leergewicht schon 3.280 kg ausmacht. Somit ist das Mobil nicht mehr als 3,5-Tonner zu fahren. Der Testverbrauch lag bei 13,5 l Diesel auf 100km. Serienmäßig in diesem noblen Gefährt, was man ab 70.000 € käuflich erwerben kann, sind außerdem ABS, ASR, LED-Ambientebeleuchtung, Gfk-Sandwichaufbau sowie gurtintegrierte Fahrerhaussitze. Das Fahrerhaus Komfort-Paket mit Klimaanlage, Beifahrerairbag, Tempomat, höhenverstellbaren Sitzen, CD-Radio und verstärkter Lichtmaschine sind für 2.550 € als Sonderausstattung zu bekommen. Beim Gas- und Wasserleitungssystem hat Eura Mobil gute Arbeit geleistet. Auch die Sicherheitseigenschaften des Campers sind laut Dekra Experten gut. In den Kurven schiebt das Wohnmobil zwar über die Vorderräder, ein Ausbrechen des Hecks jedoch lässt sich kaum provozieren. Bevor das Mobil in eine brenzlige Situation gerät, greift das elektronische Stabilitätsprogramm ein und bringt das Fahrzeug wieder auf den richtigen Kurs. Der niedrige Doppelboden beschert dem Reisemobil gute Fahreigenschaften sowie uneingeschränkte Wintertauglichkeit.

Konkurrenten des Wohnmobils von Eura Mobil wären in dieser Preisklasse wären der Dethleffs Esprit I 7150, der Bürstner Aviano I 727 und der LMC Explorer I 720 G.

 

Konkurrenten Übersicht

 

  Dethleffs Esprit I 7150 Bürstner Aviano I 727 LMC Explorer I 720 G
Basisfahrzeug Fiat Ducato (100 PS) Fiat Ducato (130 PS) Fiat Ducato (130 PS)
Ausstattung Heizung, Kühlschrank 110 l, Schlafplätze 4, Sitzplätze 4, Heizung, Kühlschrank 160 l, Schlafplätze 4, Sitzplätze 4 Heizung, Kühlschrank 110 l, Schlafplätze 5, Sitzplätze 4
Preis 60.000 € 67.670 € 70.990€

 

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Wohnmobilausbau

Beim Wohnmobilausbau gibt es einige Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte man eine vernünftige Planung anhand vorher überlegter Umbauschritte aufstellen und auch die finanziellen Ausgaben dem Nutzen gegenüberstellen. Der Selbstausbau lohnt sich schließlich nur, wenn es kein Anbieter günstiger oder im Preis-Leistungs-Verhältnis besser machen würde. Das Internet bietet unzählige Tipps zum Thema Reisemobilumbau. Der allererste Schritt lautet also Informationsbeschaffung. Doch um für sich den richtigen Weg zu finden, sollte man wie bereits erwähnt vorher eine detaillierte Planung mit Zielen und Umsetzungsvorschlägen notieren, um kontinuierlich und koordiniert an das Projekt heranzugehen. Ein Wohnmobilumbau erfordert viel handwerkliches Geschick und ein automotives Grundverständnis. Zuerst sollte man sich fragen, ob ein Selbstausbau überhaupt notwendig ist. Nachdem diese Frage geklärt ist, kommt es zu den Anforderungen, also die Ermittlung der Bedürfnisse für den Umbau und die Gegenüberstellung der Kosten. Der nächste Schritt umfasst die Baueigenschaften des Basisfahrzeugs und die Eignung für den Umbau. Hierbei müssen die technischen Eigenschaften des Fahrzeugs mit den geplanten Umbaumaßnahmen abgeglichen werden. Nachdem man diesen Abgleich vollzogen hat, bietet es sich an eine Übersicht für den Ausbau zu gestalten. Eine Kurzbeschreibung der Abfolge für die einzelnen Umbaumaßnahmen scheint hier geeignet. Danach trägt man alle Gedanken zu Umbaumaßnahmen bzgl folgender Dinge zusammen: Allgemeines, die Materialwahl, Fenster, Türen, Belüftung, Küche, Hochschrank Kühlgerät, Dusche, WC, Garderobe, Sitzplatz, Schlafplatz, Bücher- und CD-Regale, Kleiderschränke, Staukasten, Bettzeug, Schuhschrank, Stauraum, Eck- Hochschrank und Isolation. Weiter Planungsmaßnahmen betreffen die Technik. Wie soll die Heizung installiert werden? Wie ist es mit der Gas und Wasserversorgung? Brauche ich eine Solaranlage? Der nächste Schritt bezieht sich auf das Zubehör wie Sonnenmarkise, Elektrische Trittstufen und Motorrad- bzw. Fahrradträger.

Jetzt kommen wir zum Schritt-für-Schritt Ausbau. Die Planung ist abgeschlossen, d.h. es existieren genau Vorstellungen davon, was wo wie hin soll und vor allem warum es dahin soll. Anfänglich sollte man sich um die Vorbereitung kümmern. Materialien besorgen, Preise vergleichen, Zubehörkataloge durchstöbern und so weiter. Danach sollte man sich mit baulichen Besonderheiten des Umbaus auseinandersetzen, Karosseriepläne analysieren und Ausbausysteme inspizieren. Nun folgt die Realisierung. Wichtig dabei sind der Arbeitsplatz, Werkzeuge, Materialbesorgung, Arbeitstechnik, Koordination und Unfallschutz. Anhand der detaillierten Planung führt man nun den Ausbau durch. Erste Karosseriearbeiten, gefolgt von Unterkonstruktionsarbeiten, Wärmedämmung, Innenverkleidung, Dusche, WC, Bodenplatte, Glasfasertapete, Hochschrank, Polyesterauskleidung, Wassertank, Heizung, Boiler, Sitzbank, Staukästen, Glasfach, Hängeschränke, Bücher- und – CD-Regal, Küche, Türen, Durchgang, Führerhaus, Eckschrank, Schuhschrank, Elektroverteilung, Podest, Sitzplatz, Bodenbelag und Einstieg.

Also viel Spaß beim Umbau und ich hoffe für euch, dass ihr ein hochwertiges Basisfahrzeug habt, so dass dem Umbau zum Reisemobil nichts mehr im Wege steht.

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Kfz Steuererhöhung für Wohnmobile nicht sachgerecht

Im Dezember 2005 hat der Bundesrat die Steuererhöhung für Wohnmobile auf den Weg gebracht. Eine redaktionelle Untersuchung hat ergeben, dass die Fakten bei den Entscheidern nicht bekannt sind. Das Gesetz ist so gesehen nicht sachgerecht. Das Grundproblem ist, das Wohnmobile weder von den technischen Grundlagen, noch von ihrem Verwendungszweck mit PKWs vergleichbar sind, denn sie basieren in der Regel auf Nutzfahrzeugfahrgestellen. Demnach haben sie im Gegensatz zu PKWs auch geringere jährliche Laufleistungen. Auf der anderen Seite werden Wohnmobile aufgrund des hohen Neupreises, der anderen Fahrgestellkonzeption, der geringen Laufleistung und des erhöhten Pflegeaufwands wesentlich länger gefahren im Vergleich zu einem Pkw.

(Folgendes: Quelle: www.camperline.de)

Wesentliche Gründe, die einer sachgerechten Besteuerung von Wohnmobilen auf Basis der Hubraum-basierten Kfz-Steuer für Pkw entgegenstehen:

1.) Zu Beginn des Gesetzgebungsverfahrens sollten Wohnmobile bewusst von der Neuregelung der Besteuerung ausgenommen werden. Ziel war es, den Pkw-ähnlichen SUV (Geländewagen) das Steuerschlupfloch der gewichtsabhängigen Lkw-Besteuerung zu verschließen. Erst im Rahmen der Gesetzgebung zeigte sich, dass durch das Einbeziehen der Wohnmobile womöglich zusätzliche Steuereinnahmen abgeschöpft werden könnten. Die
Steuermehreinnahmen sind daher die Triebfeder der Gesetzgebung geworden – eine Gleichbehandlung oder soziale Gerechtigkeit ist nicht das Ziel der Politik.

2.) Die Wohnmobil-Basisfahrzeuge sind Lkw oder Busse. Sie unterliegen den gleichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie diese. Verkehrsrechtlich wie zulassungstechnisch werden Wohnmobile im Wesentlichen wie die Basisfahrzeuge behandelt. Hierbei kommt der gravierend andere Charakter von Wohnmobilen gegenüber Pkw zum Ausdruck.

3.) Wohnmobile werden mit drehmomentstarken Motoren ausgerüstet, die aus viel Hubraum verhältnismäßig wenig Leistung erzeugen. Es sind Nutzfahrzeugmotoren, die nicht mit Pkw-Antrieben zu vergleichen sind. Daher können diese Maschinen nicht die für Pkw geforderten Grenzwerte einhalten, sondern werden entsprechend der Lkw-Normen geprüft.

4.) Wohnmobile werden ungefähr doppelt so lange von einem Besitzer gefahren wie Pkw. Daher ist der Bestand an alten Wohnmobilen relativ hoch. Ein Fahrzeugalter von 15 bis 20 Jahren ist keine Seltenheit. Alte Wohnmobile werden durch die Steuererhöhung jedoch extrem getroffen – nach der Steuererhöhung kann die Steuerbelastung von drei Jahren teilweise den Wert des Wohnmobils übersteigen.

5.) Für Wohnmobile gibt es keine Schadstoffminderungstechniken, mit denen die Lkw-Fahrgestelle an die bestehenden Normen für Pkw angepasst werden können.

Handwerkliche Fehler beherrschen das Gesetz

Unabhängig von der grundsätzlichen Ablehnung der Umstellung von der Gewichtsabhängigen Besteuerung von Wohnmobilen auf eine hubraumbasierte Kfz-Steuer weist camperline.de auf Fehler im Gesetzentwurf hin. “Fast jeder Satz kann bemängelt werden”, sagt Friedhoff. Die wichtigsten Kritikpunkte:

1.) Bereits der Ansatz ist falsch: Das Gesetz führt nicht zu einer emissionsabhängigen Kfz-Steuer, sondern im Wesentlichen zu einer durch nichts zu gerecht fertigenden Steuererhöhung. Bereits nach dem bisherigen Gesetz galten für Wohnmobile – ebenso wie für Lkw – je nach Schadstoff- und Lärmemission gestaffelte Steuersätze. Somit bestand bereits bisher eine umweltpolitische Steuerungswirkung der Kfz-Steuer für schwerere Wohnmobile. Die nun angestrebte Lösung belastet Wohnmobile generell stärker. Es besteht die Möglichkeit, dass nunmehr verhältnismäßig saubere Fahrzeuge ebenso hoch besteuert werden wie “Stinker”.

2.) Der Gesetzentwurf verstößt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung: Werden die Lkw-Fahrgestelle als Lkw zugelassen, ist die Kfz-Steuer wesentlich geringer, als wenn die identischen Fahrgestelle als So-Kfz Wohnmobil zugelassen werden. Hierbei spielt es übrigens keine Rolle, ob ein Lkw privat oder ein Wohnmobil gewerblich genutzt wird. Für den Lkw fallen auch bei einer Fahrleistung von mehreren hunderttausend Kilometern pro Jahr weniger Steuern an, als für ein Wohnmobil, das nur 10.000 Kilometer gefahren wird.

3.) Es existieren bisher keine Verfahren, wie die bestehende Schadstoffklassifizierung von Wohnmobilen – die auf den Prüfverfahren von Nutzfahrzeugen basiert – in die Regelung für Pkw überführt werden soll. Dies birgt die Gefahr, dass moderne, schadstoffarme Wohnmobile mit einer Einstufung als Euro 3 in Zukunft in die schlechteste aller Schadstoffklassen, in 00, rutschen. Ebenso wie ältere, nicht schadstoffminimierte Fahrzeuge.

4.) Wohnmobile sind für die Personenbeförderung ausgelegte und gebaute Kraftfahrzeuge der Klasse M (EU-Richtlinie 2001/116/EG der Kommission). In dieser Klasse sind ebenso Pkw zum Beispiel mit den Unterklassen Limousine, Kombi, Cabrio eingestuft (M1) wie Omnibusse (M2 und M3). Wohnmobile sind Fahrzeuge mit besonderer Zweckbestimmung (M SA) – sie werden von der EU nicht den Pkw zugeordnet. Die besondere Zweckbestimmung wird im Rahmen des Gesetzentwurfs nicht hinreichend berücksichtigt.

5.) Auch andere schwere zur Personenbeförderung vorgesehene Kraftfahrzeuge der Klasse M werden entsprechend dem zulässigen Gesamtgewicht besteuert: Für Busse gilt weiterhin die Systematik der Steuerfestsetzung, die für – die teilweise auf den gleichen Fahrgestellen aufgebauten – Wohnmobilen nach willen der Politik nun nicht mehr gelten soll.

6.) Die Umsetzung des Gesetzentwurfs erhöht die jährlichen Unterhaltskosten für ein Wohnmobil wesentlich. Viele Wohnmobilisten können sich in Zukunft ihr Fahrzeug nicht mehr leisten. Andere wollen sich dieses Hobby nicht mehr leisten – ein Urlaub auf den Balearen oder Kanaren ist dank Billigflieger heutzutage in fast allen Fällen günstiger als ein Wohnmobil-Urlaub. Insgesamt wird die Nachfrage nach gebrauchten Wohnmobilen einbrechen, gleichzeitig das Angebot jedoch steigen. Dies wird zu einem extremen Verfall der Gebrauchtwagenpreise führen. Hierdurch entstehen den deutschen Bürgern teilweise erhebliche Vermögensschäden – vollkommen unverschuldet wohlgemerkt. Gleichzeitig führen die niedrigen Gebrauchtwagenpreise dazu, dass sich weniger Menschen ein neues Wohnmobil leisten werden können. Zum Verständnis: Wohnmobile kosten neu mindestens ab 40.000 Euro, Fahrzeuge deutscher Hersteller beginnen meist bei 60.000 Euro. Der Zusammenbruch des Gebrauchtmarktes und die Delle beim Neufahrzeugverkauf werden zu einer wirtschaftlichen Schwächung der Branche führen. Vom Hersteller über den Handel bis hin zum (teils kommunalen) Stellplatzbetreiber und der Gastronomie.

7.) Aufgrund der hohen Steuer werden viele Eigner ihre Wohnmobile nur noch gezielt für Urlaubsfahrten anmelden. Würde beispielsweise ein rund vierzig Jahre alter Magirus-Deutz mit einem Hubraum von 7,5 Litern das ganze Jahr angemeldet werden, müsste der Besitzer für diesen 7,5-Tonner nach Wegfall der Übergangsrabatte 2.254,40 Euro Kfz-Steuer bezahlen. Durch den Einsatz von Saison-Kennzeichen und Steuervermeidungs-Maßnahmen werden sich die Steuermehreinnahmen für die Bundesländer gegenüber der bisher geltenden Gewichtsbesteuerung nicht wesentlich erhöhen. Lediglich die Freiheit und Mobilität der Bürger wird eingeschränkt und ein florierender Wirtschaftszweig beschädigt.

8.) Die Übergangsrabatte für Wohnmobile (anfangs minus 50 Prozent bei schweren, minus 40 Prozent bei leichteren Fahrzeugen) lassen sich ebenso wenig wie der langfristige Abschlag von 20 Prozent begründen oder sachlich argumentieren. Es sind willkürlich festgelegte Werte, die im Rahmen von juristischen Auseinandersetzungen wahrscheinlich keinen Bestand haben werden. Somit entfällt durch den Gesetzentwurf nicht nur der Bestandsschutz für bereits vor langer Zeit getätigte Käufe – auch eine Rechtssicherheit für aktuelle Geschäfte ist nicht gegeben.

Nach Branchenschätzungen sind rund 300.000 Wohnmobile von der Steuererhöhung betroffen. Etwa 75 Prozent der Fahrzeuge entsprechen keiner aktuellen Schadstoffnorm – hier sind die finanziellen Belastungen besonders hoch.
Insgesamt werden einschließlich der indirekt betroffenen Beschäftigten in der Wohnmobil-Branche und der Touristik über eine Million Bundesbürger von der Steuererhöhung belastet. “Ein Gesetz mit solchen Auswirkungen, das offensichtlich nicht sachgerecht ist, sollte nicht beschlossen werden, ohne sich mit den Gegenargumenten wirklich auseinander zu setzen”, fordert Friedhoff. Auch die mittlerweile über 10.000 Eingaben an den Petitionsausschuss des deutschen Bundestags sollten nach seiner Auffassung den Bundesratsmitgliedern zu denken geben. camperline.de fordert die Landespolitiker, aber auch die demnächst mit dem Gesetzentwurf befassten Bundestagsabgeordneten auf, sich der Diskussion mit den Betroffenen zu stellen.

Die Initiative camperline.de informiert seit Frühjahr 2005 über die Kfz-Steuererhöhung für Wohnmobile. Dabei geht es nicht vorrangig darum, eine unverhältnismäßige Steigerung zu verhindern, sondern ein steuerpolitischen Skandal rückgängig zu machen.

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VW T5 Reisemobil California

Die VW Transporter Reihe hat eine lange Historie. Früher vorwiegend als Bully bekannt, kann er heute so gut wie alles. Er ist Transporterplattform, Reisemobil, Familien- und Vereinskutsche und wird mitunter in modifizierter Form sogar als Pritschenwagen verkauft. Es begann 1950 alles mit dem T1. Die Technik des T1 wurde damals größtenteils vom VW Käfer übernommen. 1967 folgte auf den großen Erfolg des T1 dann auch der Nachfolger T2. Der T2 wurde ein echter Exportschlager. Der T3 aus dem Jahre 1979 war dann schon kantiger. Auch hier fand ein großer Heckmotor seinen Platz. Der T4 wurde ab 1990 produziert und war bis vor wenigen Jahren nicht von deutschen Straßen wegzudenken. Die Ära des Heckantriebs und des Heckmotors ging in dieser Baureihe zu Ende. Ab 2003 wurde dann die fünfte Generation des Transporters gebaut. Es gibt ihn in allen erdenklichen Formen und Ausstattungen.

Der „California“, wie er nur noch genannt wird, entspricht einem Wohnmobil. Es gibt die Ausstattungsvarianten „California Beach“, „California Comfortline“ und „California Comfortline Europe“. Der California Beach ist besonders geeignet für Outdoor-Sportler, die ein bisschen mehr Raum brauchen. Ein manuelles Aufstelldach, Liegeflächen unten und Liegeflächen oben und natürlich einen verstaubaren Klapptisch. Beim California Comfortline gibt es eine Küchenzeile (inkl. Koch-Spühl-Kombination) und das Dach ist elektronisch verstellbar. Außerdem verfügt der 51.943,50€ (Grundpreis) teure California über Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht. Der Startpreis des California Comfortline Europe beträgt 54.966,10€. Das Fahrzeug verfügt über einen Fahrradträger zur Montage an der Heckklappe, Wärmeschutzverglasung und Privacyverglasung. Drei tolle Modelle mit langer Sonderausstattungsliste und hohem Aufpreispotential.

Ein so traditionsreiches Fahrzeug ist nun auch als Reisemobil erhältlich. Ich persönlich finde, wer dieses Fahrzeug auch als Familienkutsche nutzt und nur ab und zu mal dem Outdoorsport nachgeht bzw. nur ab und zu einmal mit dem T5 als Reisemobil verreist, ist mit diesem Fahrzeug wirklich bestens bedient. Der relative hohe Preis sollte nicht abschrecken, denn das Fahrzeug überzeugt durch Qualität und Zuverlässigkeit. VW hat seit 1950 die Multivan- und Transportermodelle optimiert und ist meines Erachtens segmentführend in der Reisemobil- Familienvan Klasse.

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Multimedia – Tragbare DVD Player für das Wohnmobil

Wer kennt das nicht? Die Kinder an Bord und alle Spielsachen bereits zur Genüge ausprobiert. Der hilft oft nur die Flimmerkiste, um den Nachwuchs zufriedenzustellen. Jedoch kann man da meist im Wohnmobil nicht mit dem Flatscreen von zu Hause glänzen, sondern muss sich Abhilfe mit Alternativen schaffen, wie so oft beim Campen. Dank der neuartigen Technik, kann man sich mittlerweile auf kleine, portable DVD-Player verlassen. Die meisten davon funktionieren auch mit Akku und wenn man gerade kein Ipad zur Hand hat, sollte dieses Gerät auch erst einmal seinen Zweck erfüllen. Dann noch ein paar tolle DVD’s besorgt und schon steht dem Filme schauen nichts mehr im Wege. Natürlich kann man den portablen DVD-Player auch abends vor dem Feuer für tolle Spielfilme hernehmen. Es gibt bereits Geräte ab circa 70€, aber wenn man qualitativ auf der sicheren Seite sein möchte, dann sollte man ruhig um die 100 € ausgeben. Besonders Modelle von Panasonic, Samsung und Philips sind zu empfehlen.

Viele Geräte können nicht nur Filme abspielen, sondern auch Fernsehprogramme empfangen. Außerdem ermöglichen die meisten Geräte das Abspielen von allen verfügbaren Bild-, Video-, und Musikdateien. Außerdem gibt es Montagekits, die nicht nur an den Kopfstützen eines Autos, sondern auch an im Wohnmobil genutzt werden können. Aktuell gibt es sogar internetfähige, tragbare DVD-Player, allerdings nur mit einer eingeschränkten Anzahl an Homepages auf die man zugreifen kann. Das portable Gerät ermöglicht nun also, das Schauen von Filmen, Hören von Musik, Fernsehprogramm empfangen, Fotos über SD-Karte anschauen, Videotext empfangen, elektronische Programmzeitschrift lesen und das alles mit einer hochwertigen Bild- und Tonqualität.

Ein weiterer, nicht zu verachtender Vorteil ist die Flexibilität mit diesem Gerät und die Platzersparnis. Das Gerät ist so klein, dass man es nahezu überall verstauen kann und durch relativ hohe Akkulaufzeiten, kann man es bequem mit auf Reisen nehmen. Selbstverständlich sollte man das Ladegerät auf längeren Trips dabei haben, aber eins, zwei Filme kann man auch ohne Strom schauen, je nach Qualität des Gerätes.

Wollen Sie also auch auf Reisen nicht auf eine gewisses Mindestmaß an medialer Unterhalten verzichten, dann sind die portablen DVD-Player eigentlich genau das richtige.

Viel Spaß!

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Wohnmobil Innenausstattungsoberflächen

Nicht ist alles was glänz ist Gold und nicht alles was wie Holz aussieht ist auch Holz. So verhält es sich auch mit dem Wohnmobilmobilar. Die meisten Reisemobilmöbeloberflächen bestehen aus harzgetränkter Zellulose. Die Chemie sorgt dann für die Robustheit und die Optik. Dabei findet man vorwiegend Oberflächen aus Fertig-Papierfolien. Zur Herstellung erhält das Grundlagenpapier erst einmal eine Dekorbedruckung, danach wird es mit Harz getränkt und zwischen Walzen gepresst. Geschützt von einem Lack sieht die Oberfläche dann zum verwechseln ähnlich mit dem Originalmaterial.

Rein synthetische Möbel­oberflächen sind Polypropylen- (PP) oder Polyvinylchlorid-Folien (PVC). Diese im Reisemobilbereich weniger gebräuchlichen Materialien sind feuchtigkeitsabweisend, ihre Kratzempfindlichkeit und Robustheit liegt über der von Papierfolien. Es gibt auch rein synthetische Oberflächen, welche dann wasserabweisend und Kratzer unempfindlicher sind. Diese Materialien werden allerdings eher selten in Wohnmobilen verbaut.

Schon eher findet man CPL-Schichtstoffe verbaut (Continuous Pressure Laminate). Dieser Stoff besteht aus mehreren Schichten Zellulosefaser, welche mit Melamin-Harz getränkt werden und ebenfalls zwischen Walzen verpresst werden. Das Harz härtet dann aus und es entsteht ein robustes Rohmaterial. Noch robuster wären HPL-Schichtstoffe, welche grundsätzlich das gleiche Herstellungsverfahren wie CPL-Schichtstoffe haben, allerdings ist es etwas dicker und schwerer. Dieses Material ist besonders für Arbeitsflächen und Tische geeignet. Letztendlich haben die synthetischen Oberflächen sogar bessere Gebrauchseigenschaften als eine Echtholzoberfläche. In einer speziellen Anlage werden dann die Sperrholzplatten mit Papierfolie kaschiert. Das Möbelholz erhält so sein finales Erscheinungsbild.

Mittlerweile ist es gang und gäbe High-Tech-Werkstoffe anstatt zum Beispiel Pappelholz zu verwenden, allein schon aus Gewichtsreduktionsgründen. Entsprechende Sandwichplatten schaffen dann Abhilfe. Auf diesen von echten Sperrholzplatten nur sehr schwer zu entscheidenden Platten werden dann die Schichtstoffe aufgetragen und es entsteht die Echtholzoptik. Bei den Sandwichplatten kann man dann auch noch bisschen Tricksen, was die thermische und akustische Isolation angeht.

Es gibt auch bienenwabenähnliche Konstruktionen aus Aluminium, bei der Waben aus Alufolie gefertigt sind. Diese Bauweise hat eine hohe intrinsische Eigenfestigkeit. Günstiger, dafür nicht so stabil wäre eine analoge Papierwabenbauweise, welche auch häufig in der Verwendung ist. Die Wabenform bringt die nötige Stabilität in das Konstrukt. Imprägnierungen sorgen dann für die nötige Feuchtigkeitsunempfindlichkeit.

Die Wabestruktur veranlasst also nicht nur eine Gewichtsreduktion sondern auch minimale Materialkosten im Vergleich zu echtem Holz. Die Festigkeiten sind nach einigen Prozessstufen allerdings ungefähr auf dem selben Niveau.

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Wohnmobile in den USA

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, wo alles etwas größer, höher und weiter ist, gibt es auch Wohnmobile, deren Ausmaße nicht dem europäischen Standard entsprechen. Diese XL-Mobile sind häufig Ford- oder Chevroletbauten, wo einem Van eine Art Wohnkabine aufgesetzt wurde. Natürlich gibt es auch XXL Wohnmobile, welche jeden europäischen Linienbus verblassen lassen, aber um auch den kompakteren Vorlieben gerecht zu werden, gibt es eben auch B-und C-Klasse Wohnmobile. Diese Gefährte heißen dann „Sunseeker“ oder „Holiday Rambler“ und sind, wie in den USA üblich, mit reichlich PS ausgestattet. Dennoch sind die Startpreise auch bei circa 32.000€.

Beliebte Modelle sind unter anderem der Monaco Montclair, Platinum Coach House, Couchmen Freelander, Forest River Lexington GTS, Thor Chateau, Holiday Rambler Augusta, Navion IQ, Jayco Embark, Winnebago Aspect

Der Couchmen Freeland basiert auf einem Ford-Van mit 309 PS. Die Innenräume der meisten Modelle sind sehr nobel gestaltet und werten die mobilen Fortbewegungsvehikel deutlich auf. Ein Großer in seiner Sparte ist der Sunseeker von Forest River, welcher im Heck auch noch viel Stauraum aufweist. Alle Modelle haben oft hochwertige Materialien, viele elektronische Geräte und eine gute Verarbeitung. Dennoch ist diese Begebenheit auch proportional zum Preis des Reisemobils. Manche Wohnmobile haben über 9 Tonnen Gewicht und sind somit richtige Straßenkreuzer. Die Kontrolle auf kurvigen Straßen erfordert nicht selten einen erfahrenen Fahrer. Aber auf den langen Highways der USA hat man genug Gelegenheit sich an die Fahreigenschaften eines solchen Trümmers zu gewöhnen. Man darf nicht vergessen, dass immer noch Vans die Grundform dieser riesigen Bauten bilden.

Ich persönlich würde den Winnebago Aspect favorisieren ohne ihn je gefahren zu sein, allein aus den technischen und modellspezifischen Angaben.

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